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Außer der Reihe


Isabelle Borges (Berlin)
Alex Lebus (Dresden)
Philip Seibel (Düsseldorf)
Carsten Sievers (Berlin)

Galerie EIGEN + ART Leipzig
12. März – 19. April, 2014
Eröffnung: 12. März, 2014, 11-21 Uhr


Isabelle Borges

(*1966 in Salvador, Brasilien / lebt und arbeitet in Berlin)

Die Gemälde von Isabelle Borges entwickeln sich aus einer rein formalen Komposition. Der visuelle Rhythmus verschieden strukturierter Flächen erzeugt eine Dynamik, die den Blick der Betrachter in Bewegung setzt und in den Bildraum hineinzieht. Linear unregelmäßig konturierte Felder grenzen so aneinander, dass Räumlichkeit aus der Faltung planer Oberflächen ensteht – ein Bildraum ohne Volumen, fast ganz Bewegung. Über diese mit den Mitteln von Struktur und Zeichnungen erzeugte Dynamik legt Borges die Bewegung eines Farbraums, dessen Kontraste die der zunächst rein geometrisch angelegten Formen noch steigern. (Marc Wrasse)

2013 the arrow of time, Museo Brasileiro da Escultura / MUBE, Sao Paulo, Brasilien (E), mixed signals / part I, Haus am Kleistpark, Berlin (G), mixed signals / part II, Kunstverein Ulm (G) 2012 Sommerrock – lange Nacht der Kunst, G.A.S. Ahrenshoop (G), peer to peer, Projektraum tête, Berlin (G), absolut newworks, Projektraum Gipsstr.14, Berlin (G) 2011 Der unsagbare Raum, Kunstverein Meiningen (E), Ich bin ein Berliner, Dezer Schauhalle, Miami, USA (G) 2010 Berliner Salon, Europäischer Kunsthof Vicht, Stolberg-Vicht, Aachen (G) 2009 Alpha, Pilot Projekt für Kunst, Düsseldorf (G), Positionen 09 - 47 Internationale Künstler, Das Seewerk, Moers (G) 2007 Arcadia, Tactile Bosch, Cardiff, GB (G) 2002 Pinturas, Brazilian Embassy, Berlin (E) 2000 Museu da República, Rio de Janeiro (E)



Alex Lebus

(*1980 in Magdeburg, lebt und arbeitet in Dresden)

Das zentrale Thema der Arbeiten von Alex Lebus ist der Mensch als Individuum mit seiner Suche nach Identität, die Entfremdung von sich selbst durch gelenkte Manipulation von außen. Worte und Zeichen als Vermittler bringt Lebus auf Spiegeln auf, bearbeitet deren Rückseite so, dass Teile spiegelnd bleiben. Das eigentlich Versteckte wird sichtbar und zum wesentlichen Bestandteil. Durch die Spiegelung entsteht eine besondere Nähe zwischen Betrachter und der Arbeit. Das Abbild des Betrachtenden verbindet sich mit den Bildern und den Wörten der Arbeiten. Es entsteht ein Wechselspiel aus Ebenen – vorn und hinten – richtig und falsch herum – Wahrheit und Lüge – Schein und Sein. Der Mensch und das Bild im Spiegel verschmelzen und trennen sich in einem Bild. Ihre Fremdartigkeit oder ihre Zugehörigkeit werden zentrales Motiv.

2014 EmergeAndSee ### instant, Vierte Welt, Zentrum Kreuzberg, Berlin (G) 2013 SCHOOLS OF ART, Holden Gallery, Manchester (G), Eine Stadt sucht einen Mörder, C.ROCKEFELLER, Center for the Contemporary Art, Dresden (G), 35. Internationale Hollfelder Kunstausstellung, Hollfeld (G), Haut, Oktogon, Dresden (G) 2012 World Records, Rogue, Manchester (G), 8 aus 48, Richard Haizmann Museum, Niebüll (G), Ostrale´012, Ostragehege, Dresden (G) 2011 „Die einzigen Fremden hier seid doch ihr!", Festspielhaus Hellerau, Dresden (G), Jóvenes artistas de Dresden, El Taller de Arte, Tías / Isla de Lanzarote (G), COOP6, Diamantenbörse, Frankfurt am Main (G) 2010 X?, In Zusammenarbeit mit Robert Brandes, Senatssaal, HfBKDresden (G), HE CAN, Runde Ecke, Dresden (G) Klassentreffen – Sieben Hochschulklassen zu Gast in Wedding, secondhome projects, Berlin



Philip Seibel

(*1980 in Hagen, lebt und arbeitet in Düsseldorf)

In den Arbeiten von Philip Seibel tritt die eindeutige Sichtbarkeit des Machens, der Geste, zugunsten des Eindrucks von etwas Präsentem, aber Schwer-Verortbarem zurückt. Auf seinen Tafeln geschieht dies über Schichtungen von auf- und abgetragenen Farben, Beizen und Lacken. Die Wachsstrukturen der Furniere spielen dabei eine große Rolle. Sie bleiben als malerischer Grund und kompositorisches Gerüstoffensichtlich und werden als Muster zu Samples rhytmischer Überlagerungen. In Seibels Werken sind die gewachsenen Strukturen der Funiere von gemalten Strukturen überzogen oder ganz durch diese ersetzt. Die geschlossene Oberfläche verschleiert den Entstehungsprozess.

2013 Totale 6, Kunstverein Maschinenhaus, Essen (E), Viola Bittl, Stef Heidhues, Philip Seibel, Eigen+Art Lab (G), Modern and compact Atmosphere, Studio 1.1, London (G), 2012 Erkennung eines Lächelns (mit Lukas Schmenger), Sammlung Philara, Düsseldorf (E), Ein Überblick, Ausstellung der aktuellen EHFStipendiaten, Konrad Adenauer Stiftung, Berlin (G), Ich wittre Morgenluft, KIT, Düsseldorf (G), 2011 Schädler, Ringstube, Mainz (E), Single-Museum, Kunstraum Düsseldorf (G), Die Lügnerin, with David Ostrowski, Format:C, Düsseldorf (G), 2010 Pulsholz, Bar im Schmela Haus (K20), Düsseldorf (E), Additions and Subtractions, 304 days, Vancouver, Kanada (G), Blicke ausradiert, Maschinenhaus, Essen (G), You can leave your hat on, Gallery Hasen Projekt, Schmela Haus (K20), Düsseldorf (G), Landschaften, Städtisches Kaufhaus, Leipzig (G), 2009 Philip Seibel, Grau6, Düsseldorf (E)



Carsten Sievers

(*1969 in Frankfurt/Main, lebt und arbeitet in Berlin)

Carsten Sievers Arbeiten sind konzeptuelle Versuchsanordnungen, in denen ein höchst reduziertes Instrumentarium an künstlerischem Formenvokabular ebenso einfachen wie strengen Manipulationen unterworfen wird. Drehen, teilen, falten oder spiegeln gehört zu solchen Übungen, denen einfache künstlerische Setzung – etwa geometrischen Linien, einfache Materialskulpturen oder ähnliches sein – unterworfen werden. Aus den einfachen Setztungen ergeben sich komplexe Musterformationen, die schließlich sogar die Metamorphose von der Fläche in den Raum, von der Zeichnung zur Skulptur, von der Skulptur zum Objekt und vom Objekt zur Instalation durchlaufen können. (Astrid Ihle)

2014 UND, Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen (E) 2013 on paper, Galerie EIGEN + ART Berlin (G), 2012 nekton, schaufenster, Berlin (G), 2010 situation 47, Artschwager, Borofsky, Monk, Sievers, Turk, Bleibtreu Galerie, Berlin (G), lessness 2 // schwund, oqbo, Berlin (E), 2009 situation 44, Buren, LeWitt, Palermo, Rose, Sievers, Bleibtreu Galerie, Berlin (G), 2008 paperfile 2, oqbo, Berlin (G), 2005 Playground, Artplay, Moskau (G), sapienti sat, Galerie Heimspiel, Frankfurt/Main (E), 2004/05 SKULPTUR, Galerie EIGEN + ART Leipzig (G), 2003 quiproquo, AedesEast Pavillon, Berlin (E), 2001 Sievers, Angelov, Stuth, Museum Zwickau, Zwickau (G), 2000 Satellit-Z2000 Akademie Der Künste, Berlin (G), Mysliwska, Bethanien, Berlin (G)

 

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