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Ein Haus in Dahlem
Positionierungen von Miriam Jonas, Antonia Low, Daniel Rode, Carsten Sievers
Die Ausstellung ist vom 5. Juni - 27. Juni 2015 im EIGEN + ART Lab in der Torstraße 22 zu sehen.

Eröffnung: 5. Juni 2015, 17 - 21 Uhr 

Antonia Low

Im Sommer 2015 wird in Berlin-Dahlem das „Kunsthaus Dahlem" als Ausstellungshaus für Kunst der Nachkriegsmoderne aus Ost- und Westdeutschland eröffnet. Das Gebäude war zwischen 1939 und 1942 als sogenanntes Staatsatelier für den Bildhauer Arno Breker gebaut worden. Es zählt zu den wenigen Künstlerhäusern, die das nationalsozialistische Regime errichtete. Nach dem Krieg bezog der Breker-Schüler und Bildhauer Bernhard Heiliger den Ostflügel des Gebäudes, wo seit seinem Tod 1995 die Bernhard-Heiliger-Stiftung nun ihren Sitz hat. Das Hauptatelier wurde in den 1970er Jahren in kleinteiligere Atelierräume untergliedert, die vom DAAD und dem Berliner Senat vergeben wurden. Seit 2014 wird das Gebäude wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückgebaut. Der ehemalige Hauptraum in der Mitte des Ateliers wird das Zentrum des Ausstellungsgebäudes bilden: Er hat Grundfläche von 290 Quadratmeter und eine Höhe von 9 Meter.

Miriam Jonas

Der Name „Kunsthaus Dahlem" ist neutral. Er blendet die Problematiken und Spannungen, die mit der NS-Vergangenheit des Ortes und der historischen Bedeutung des Gebäudes verbunden sind, aus. Wie könnte und sollte der Umgang mit einem solchen geschichtsträchtigen Ort aussehen? Welche Möglichkeiten gibt es, die Vergangenheit künstlerisch zu vergegenwärtigen? Wie könnte eine angemessene Auseinandersetzung mit Arno Breker und seinem Werk aussehen? Welche Aspekte und Fragestellungen sind für zeitgenössische Künstler in diesem Kontext überhaupt relevant?

Carsten Sievers

Im EIGEN + ART Lab zeigen vier Künstler, Miriam Jonas, Antonia Low, Daniel Rode und Carsten Sievers, verschiedene Arbeiten, die aus einer Beschäftigung mit genau diesen Fragestellungen zum Kunsthaus Dahlem entstanden sind.

Daniel Rode

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