Brett Charles Seiler (*1994 in Simbabwe) ist ein südafrikanischer Künstler. Er lebt und arbeitet in Berlin und in Kapstadt, wo er 2015 sein Studium an der Ruth Prowse School of Art abschloss. Seine künstlerischer Praxis stehen Gender und Sexualität im Mittelpunkt, seine Werke unterlaufen patriarchalische und heteronormative Ideale. Wir sehen Intimität und Zärtlichkeit zwischen Männern, aber auch eine eigentümliche Darstellung von Raum. Der Hintergrund gleicht oft einer Leere, und Andeutungen von Linearperspektive – wie die Linien eines Tisches – bleiben unzusammenhängend und unbestimmt. Durch diese Ästhetik nimmt sich Seiler die künstlerische und gestalterische Freiheit, die der offenbaren Seinsfreiheit seiner Figuren entspricht. In seiner Kunst gewährt Seiler sich den Raum, außerhalb der Regeln zu leben, um den Körper, offene Sexualität und sexuelle Tabus sowie emotionale Verletzlichkeit zu erkunden.
Brett Seilers Arbeiten waren bereits in internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen, unter anderem in der Miettinen-Sammlung (Deutschland), im A26 Set Space Beijing (China), im No Hero Museum in Delden (Niederlande), auf Schloss Altdöbern (Deutschland), im Museum Bensheim (Deutschland), in der G2 Kunsthalle (Deutschland), im SALTS City (Schweiz), im 1690 Art Collection Space in Shanghai (China) und im Zeitz MOCAA (Südafrika).
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